STARMIND NOW: REDUZIERT AUF MAXIMALE INTEGRATION
23.03.2016

Starmind ist für den Nutzer jederzeit und überall erreichbar.

 

Die neue Starmind-Funktion Starmind Now ist eine beeindruckende Innovation, die jede komplexe Arbeitsumgebung zu einer Quelle von Expertise und Wissen macht.

Starmind lebt von der Zusammenarbeit. Daher gingen wir den genialen Weg und liessen das Starmind-Team gemeinsam diese Innovation erschaffen. Unser erklärtes Ziel: das Wissen zu den Mitarbeitern zu tragen – und zwar unkomplizierter als je zuvor. 

Wir befragten drei Starmind-Now-Experten:

Marc Vontobel, CTO und Mitgründer, der das Projekt initiierte.

Nicolas Witt, Business Development, der gemeinsam mit dem Team für die Implementierung sicherstellte, dass die Kundenbedürfnisse im Zentrum des Entwicklungsprozesses standen.

Iwan Gloor, Solution Architect, koordinierte die Entwicklungs- und Usability-Teams, damit die neue Integration der neuen Starmind-Option reibungslos funktioniert.

Zunächst einmal: Was ist Starmind Now aus technischer Sicht?

 

Marc Vontobel: Das ist eigentlich ganz einfach. Starmind Now ist eine Überlagerung für den Bildschirm, mit der sich auf jede Frage die richtige Antwort finden lässt. Diese Funktion ermöglicht den Zugriff auf die Brain Technology von Starmind, ohne dass der Mitarbeiter seine gerade genutzte Anwendung verlassen muss. Starmind Now ist in jeder Umgebung verfügbar und lässt sich innerhalb weniger Minuten integrieren. Somit kann Starmind Now von jedem Unternehmen implementiert werden, unabhängig davon, wie komplex die Arbeitsumgebungen sind.

Und wie funktioniert das Ganze?

 

Iwan Gloor: Ein Mitarbeiter verwendet jeden Tag verschiedene Anwendungen. Er öffnet zum Beispiel die Vertriebssoftware und navigiert dann im Intranet des Unternehmens. Gleichzeitig prüft er möglicherweise seine Urlaubstage in einer anderen Anwendung. Wenn er eine Frage hat, möchte er nicht noch ein weiteres Tool (E-Mail oder Chat) öffnen. Dazu kommt: Wenn er den passenden Ansprechpartner finden, eine E-Mail schicken und dann geduldig auf die Antwort warten muss, erhöht dies nicht unbedingt seine Konzentration auf die zu lösende Aufgabe.

Mit Starmind Now hingegen kann er einfach auf das Overlay-Feature klicken, das den Bildschirm überlagert, und seine Frage eingeben. Innerhalb weniger Augenblicke erhält der Mitarbeiter in der Applikation die Mitteilung, dass eine Antwort für ihn bereitsteht, eingesehen und bewertet werden kann. Für den Nutzer ist das also ganz unkompliziert.

Im Hintergrund jedoch ist Brain Technology von Starmind damit beschäftigt, die Experten für die Frage ausfindig zu machen und das „Gedächtnis“ des Unternehmens nach bereits vorhandenen Antworten zu durchsuchen. Währenddessen kann der Mitarbeiter seine Aufgaben ohne grössere Unterbrechung weiter erledigen. Effizienz durch Einfachheit …

 

Was war der Auslöser für die Entwicklung von Starmind Now?

 

Nicolas Witt: Bei unseren Kunden besteht meist die Herausforderung, dass die IT-Umgebungen extrem komplex sind. Die unterschiedlichen Abteilungen arbeiten mit unterschiedlichen Anwendungen, und in vielen Fällen gibt es verschiedene Kooperationsplattformen. Jede neue Anwendung erfordert wieder eine Integration – und das bedeutet, dass wertvolle Zeit und Ressourcen investiert werden müssen. Daher bestand unser oberstes Ziel darin, dass sich Brain Technology von Starmind besonders einfach und nahtlos in jede Anwendung integrieren lässt.

Iwan Gloor: Wir mussten sicherstellen, dass von überall auf Starmind zugegriffen werden kann. Wir legten viel Wert darauf, langwierige Integrationsprojekte zu vermeiden. Dazu entwarfen wir ein Plug-In, das mit jeder Umgebung funktioniert: Mitarbeiterplattformen, Kooperationsplattformen, ERP- und CRM-Systemen usw. Und dieser Grundsatz gilt nicht nur für die schon existierenden, sondern auch für sämtliche zukünftigen Anwendungen.

So entstand Starmind Now. Es handelt sich um eine Überlagerung, die in jeder Anwendung angezeigt werden kann und keine Unterbrechungen erfordert. Und das Wichtigste: Die Integration dauert rund 5 Minuten. Ausserdem ist dank des White-Labeling eine vollständige visuelle Anpassung an die Unternehmensidentität möglich. Letztendlich handelt es sich ganz einfach um einen vertrauenswürdigen Ratgeber für jeden Mitarbeiter.

 

Jedes Projekt hat seine kleinen Probleme. Sind Sie auf Schwierigkeiten gestossen?

 

Marc Vontobel: Wir hatten ein paar Probleme mit dem Authentifizierungsprozess. Dank Cross-Domain-Authentifizierung konnten wir sie aber schnell beheben. Doch um ehrlich zu sein: Dieses Projekt war so innovativ und hat so viel Spass gemacht, dass wir das nicht als Schwierigkeit bezeichnen würden.

 

Und wann soll es fertig sein?

 

Nicolas Witt: Starmind Now ist bereits fertig. Wir sind nun dabei, die Anwendung an ausgewählte Kunden auszuliefern. Damit werden wir auch im zweiten Quartal 2016 beschäftigt sein. Wichtig ist, dass jeder einzelne Kunde und Nutzer tatsächlich die bestmöglichen Erfahrungen mit Starmind Now macht. Im zweiten Halbjahr wollen wir die Anwendung weiteren Interessenten vorstellen.

 

Wie würden Sie die Entwicklungsarbeit an Starmind Now beschreiben?

 

Iwan Gloor: Starmind Now ist das Ergebnis einer umfassenden Zusammenarbeit bei Starmind. Kunden, Vertrieb, Marketingabteilung und Usability-Designer – alle haben gemeinsam an dieser beeindruckenden Lösung mitgewirkt. Und natürlich geschah das alles über unser eigenes internes Brain-Technology-Netzwerk. Starmind hat also mit einer Innovation neue Innovationen geschaffen. Das war Starmind in Bestform.

 

Was planen Sie als Nächstes, jetzt wo Starmind Now fertig ist?

 

Marc Vontobel: Wir haben noch viele spannende Ideen! Wir arbeiten weiterhin Tag für Tag an Innovationen und neuen Funktionen. Zum Beispiel wollen wir, dass Starmind Now kontextabhängig funktioniert. Das heisst, Starmind Now soll die angezeigten Fragen und Antworten auf Grundlage des Bildschirms aussuchen, auf den der Mitarbeiter in eben diesem Moment blickt. Genau wie es ein vertrauenswürdiger Ratgeber tun würde. Das kann dazu führen, dass Starmind schon eine Lösung anbietet, bevor der Mitarbeiter überhaupt bemerkt, dass er eine Frage zu diesem Thema hat!

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