Colygon & Starmind. Der digitale Arbeitsplatz der Zukunft
20.01.2017
Colygon und Starmind. Das Digitale Arbeitsplatz de Zukunft

Miriam Reichmuth
Marketing

Seit 2015 arbeiten Starmind und Colygon als Partner zusammen. Gemeinsam bieten sie den modernen Arbeitsplatz der Zukunft an. Dieser soll das dokumentierte, wie auch das undokumentierte Wissen in Unternehmungen strukturiert erfassen, verwalten und wiedergeben. Dies wird erreicht durch die Integration des intelligenten Wissensmanagement-Systems von Starmind in die digital Workplace Lösung „MatchPoint Snow“.

Der erste gemeinsame Kunde, PwC, wurde im April 2016 an der Intra.Net Reloaded in Berlin, in der Kategorie «Innovative Technology Integration» ausgezeichnet. Ich wollte natürlich mehr über die Erfolgsfaktoren der Zusammenarbeit erfahren und habe dafür die Initianten der Partnerschaft  zu einem Gespräch zusammengebracht.

Patrick Püntener, Sales Director Colygon und Anton Meier, CSO Starmind International diskutieren über Social Collaboration und die Zukunft der Digitalisierung. 

Die Partnerschaft zwischen Colygon und Starmind besteht seit 2015. Wie ergab sich diese Beziehung? 

Anton Meier: Es war lustig. Bei meiner vorherigen Rolle als Leiter Finanzen und IT haben wir Colygon und Starmind als Komponenten der zukünftigen Kollaborationslösung für die Mitarbeiter ins Auge gefasst. Schon damals dachte ich, dass dies ein «Perfect Match» ist.

Patrick Püntener:  Wir kannten Anton Meier von seiner Zeit bei Finnova und unser CEO Jürg Wyttenbach hatte bereits früher Anknüpfungspunkte mit ihm bei SAP. Anton kam auf Jürg zu, kurz nachdem er bei Starmind angefangen hatte. Er war der Meinung, dass sich unsere Produkte gut ergänzen würden. 

Nach dem ersten Treffen war für mich sofort klar, dass sich die Ideen beider Firmen sehr gut ergänzen und wir durch die Verbindung unserer Technologien Informationen im Unternehmen viel stärker zu einander in Beziehung bringen und so in den Bereichen Information und Knowledge Management einzigartige Fähigkeiten entwickeln könnten, die es in dieser Form auf dem Markt nicht gibt.

Anton: Colygon löst viele Probleme von typischen SharePoint Implementierungen sehr elegant. Ein ausgefeiltes, nutzerzentriertes Design, eine schnelle Einführung und die solide Microsoft Technologiebasis waren und sind schlagende Argumente für Colygon. Zudem unterstreichen die vielen Referenzkunden die Qualität der Lösung weiter.  

Weshalb funktioniert die Kombination von MatchPoint Snow und Starmind so gut? Wie ergänzen sich die beiden Applikationen?

Anton: Mit Colygon verbindet uns eine gemeinsame Vision, nämlich das schnelle Finden von wertvollen Informationen, seien dies Dokumente, Arbeitsräume oder Lösungen auf beliebige Fragen im Unternehmenskontext. Besonders wichtig ist uns dabei die Einfachheit, d.h. eine integrierte Lösung, über die der Nutzer auf alle für ihn wesentlichen Informationen sofort Zugriff erhält.

Patrick: Zwischen Colygon und Starmind besteht die gemeinsame Grundlage in der Denkweise, dass Informationen sich nicht in erster Linie über ihren Inhalt definieren, sondern über ihren Kontext. Wenn jemand eine Information braucht, sucht er vorerst nach ihm bekannten Themen, zum Beispiel nach einem Produkt, nach einem Kunden oder einem Schlagwort, das eben diesen Kontext repräsentiert.

Starmind fokussiert sich explizit auf den «Human Factor» in grossen Unternehmen, d.h. das intelligente Bereitstellen von bislang nicht dokumentierten Lösungen auf die Fragen von Arbeitskollegen. So kann Starmind herausfinden, welche Themen in einem Unternehmen zur Zeit gerade wichtig sind.

Anton: MatchPoint Snow fokussiert sich auf alle dokumentierten Informationen, die während der täglichen Arbeit eines Knowledge Workers entstehen. Starmind fokussiert sich auf das undokumentierte Wissen der Mitarbeiter, das sich über die Zeit als «Arbeitserfahrung» angesammelt hat. Diese Kombination ist in der Tat ein «Perfect Match» in Bezug auf den Digital Workplace von heute und damit erreichen wir einen viel höheren Informationsgehalt als andere Anbieter.

Sowohl Starmind als auch MatchPoint stellen den Menschen ins Zentrum des Arbeitsplatzes. Weshalb ist der Mensch trotz des Aufkommens der künstlichen Intelligenz noch wichtig?

Patrick: Zumindest heute ist es der Mensch, der Entscheidungen trifft, während die Maschine lediglich ein Werkzeug darstellt.

Anton: Die künstliche Intelligenz wird in Zukunft ein unerlässliches Hilfsmittel werden, welches die Arbeit der Menschen in ausgewählten Bereichen sehr stark unterstützen wird. Schlussendlich wird jedoch die natürliche Intelligenz des Menschen und seine Kreativität auch in absehbarer Zukunft einzigartig bleiben.

Patrick: Genau. Mit Hilfe künstlicher Intelligenz müssen wir sicherstellen, dass der Mensch die für ihn relevante Information abhängig von seinem aktuellen Kontext und dem, was er als nächstes machen will, automatisch erhält, oder gezielt und schnell finden kann.

Heute steht alles im stetigen Wandel - Wie seht Ihr die Zukunft im Bereich der Digitalisierung und Social Collaboration?

Anton: Der Trend der vollständigen Digitalisierung hat gerade erst begonnen. In den kommenden Jahren werden wir noch viele weitere erfolgreiche Anwendungsbeispiele der weiter wachsenden Digitalisierung (IoT, Big Data, intelligente Assistenten wie Siri/Cortana, etc.) sehen.  Dass ein grosser Teil der Social Collaboration der aufwachsenden Generation heute schon digital stattfindet, lässt vermuten, dass in einigen Jahren auch im Geschäftsalltag die Zusammenarbeit noch digitaler und Social-Media-ähnlicher wird. Es ist heute davon auszugehen, dass die unter dem Schlagwort «Digitalisierung» entstehenden Technologien in den nächsten Jahren und Jahrzehnten einen ähnlichen Einfluss auf unsere Gesellschaft haben werden wie die Entwicklung der ersten Dampfmaschine auf den Beginn der Industriellen Revolution in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts. Es stehen spannende Zeiten vor uns!

Patrick: Wir müssen beachten, dass Digitalisierung Treiber und Voraussetzung zugleich ist, um als Unternehmen auch in Zukunft erfolgreich zu sein. Sie steht in einem noch viel grösseren Kontext des gesellschaftlichen Wandels und beeinflusst neue Geschäftsmodelle. Diese wiederum befeuern die Digitalisierung in einer höchst dynamischen Wechselwirkung, was auch der Grund für die rapiden Veränderungen ist, die wir heute sehen.

Wir hatten bereits rund um das Jahr 2000 ein ähnliches Phänomen, das jedoch damals aufgrund der technologischen Möglichkeiten zum Scheitern verurteilt war. Zugleich war auch die Gesellschaft noch nicht bereit dazu. Heute spielen alle Komponenten zusammen, weshalb ich auch davon ausgehe, dass die Digitalisierung nachhaltig und unausweichlich ist.

Social Collaboration ist ein Thema, weil sich dadurch auch die Organisation in Unternehmen massiv verändert. Die Hierarchien von gestern sind die Netzwerke von morgen. Das beeinflusst, wie Leute zusammen arbeiten und es sind neue Werkzeuge nötig, um diese Zusammenarbeit effizient zu gestalten.

In welche Richtung entwickelt sich die Partnerschaft zwischen Colygon und Starmind zukünftig?

Patrick:  Wir sind der festen Überzeugung, dass viele Unternehmen, unabhängig von ihrer Branche, heute die gleichen Probleme haben, die wir mit unserer einzigartigen Technologie lösen können. Als Software Hersteller setzen wir stark auf die Standardisierung von Lösungen im Bereich Digital Workplace. Unser gemeinsames Offering deckt so viele Bereiche ab, wie kein anderer Anbieter. Dadurch haben wir für unsere Kunden den grossen Vorteil der Kostensicherheit, Risikominimierung und der immer wichtiger werdenden hohen Umsetzungsgeschwindigkeit in Projekten.

Anton: Aktuell laufen Gespräche mit weiteren Unternehmen, die Interesse an einem gemeinsamen Einsatz von Matchpoint Snow und Starmind haben. Gleichzeitig wird die Integration und insbesondere das gegenseitige Lernen von Inhalten noch stärker ins Zentrum rücken. Beispielsweise möchten wir die Expertenprofile in Starmind noch besser machen, in dem auch relevante Aktivitäten von Nutzern in MatchPoint Snow für die automatisierte Erstellung der Expertenprofile Berücksichtigung finden. Es gibt also immer noch viel Potential. Wir freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit!

 

Über Colygon:

Colygon wurde 2011 von Patrick Püntener in Basel mit gegründet und bietet mit MatchPoint Snow eine mehrfach ausgezeichnete Digital Workplace Lösung für Grossunternehmen und den Mittelstand an. In MatchPoint Snow verschmelzen Werkzeuge für die Unternehmenskommunikation mit Social Collaboration und Knowledge Management zu einem personalisierten Portal, das individuell auf den einzelnen Mitarbeiter zugeschnittene Informationen auf jedes Endgerät liefert. MatchPoint Snow unterstützt die digitale Transformation und optimiert die Informationsflüsse im Unternehmen. Colygon zählt namhafte Firmen wie Roche, Shell und Kuoni zu ihren Kunden, welche MatchPoint Snow in über 50 Ländern einsetzen.

 

Weitere Informationen finden Sie unter colygon.com

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